Belgisches Staatsarchiv

Hüter unserer kollektiven Erinnerung

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Dritter „Collection Day“ beim Staatsarchiv in Eupen

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Am 30/03/2019Staatsarchiv Eupen - Kaperberg 2-4 in 4700 EupenÖffnungszeiten:

zwischen 9:00 und 12:00 Uhr .

Gebühr(en): Eintritt frei!Contact : staatsarchiv.eupen@arch.be - +32 (0)87 55 43 77

Briefe und Postkarten, Tagebücher, Schulhefte sowie Finanzunterlagen, Fotografien und auch Mikrofilme – selbst Krokodilleder-Handtaschen oder alte Werbeschilder haben bei den sogenannten „Collection Days“ im Frühjahr 2017 und 2018 eine neue Heimat in den Magazinen des Staatsarchivs Eupen gefunden.

Am „Collection Day“ an diesem Samstag haben Sie erneut die Möglichkeit, durch eine Abgabe Ihrer historischen Schätze an das Staatsarchiv diese einerseits sicher und langfristig zu erhalten, andererseits auch Interessierten, Schülern und Studenten, Historikern, Forschenden und Archivaren zugänglich zu machen und so einen bedeutenden Beitrag zur geschichtswissenschaftlichen Arbeit zu leisten.

Dies ist auf vielerlei Art möglich: Wenn Sie Platz schaffen wollen und die Lagerung und allgemeine Zugänglichkeit im Archiv bevorzugen, nimmt das Team des Staatsarchivs Eupen gern Ihre Abgabe als Schenkung oder Dauerleihgabe entgegen. Wollen Sie Ihre Dokumente behalten, aber dennoch für die Allgemeinheit zugänglich machen, so können diese hier gescannt und digital archiviert werden, während die Originale bei Ihnen verbleiben. Die Entscheidung liegt bei Ihnen und wird im Staatsarchiv vertraglich festgehalten.

Der „Collection Day“ besticht vor allem durch seine Vielfalt: In Erinnerung bleibt beispielsweise die oben erwähnte Krokodilleder-Handtasche eines Spenders aus Aldringen, welche in sich Feldpost aus dem Zweiten Weltkrieg sowie einen regen Briefverkehr aus Uganda barg und damit für eine besondere Überraschung sorgte. Daneben bilden auch Zeitungen ein authentisches Abbild ihrer Epoche und erweckten dadurch Interesse: So zeugen die Zeitungen „Westdeutscher Beobachter“ und „Rex“ von einer deutschen Perspektive der Zwischenkriegszeit, während „La Meuse“ oder „La Métropole“ die Besuche der belgischen Königsfamilie in der Wallonie dokumentieren und sich in der „Narrenpost. Karnevalszeitung für Eupen und die närrischen Nachbarorte“ so manche jecken Eupener Karnevalslegenden finden lassen. Der Auswahl an Spenden sind also (fast) keine Grenzen gesetzt!

Wenn Sie Material haben, das Sie in irgendeiner Form zur Verfügung stellen möchten, sind Sie am Samstag, dem 30.03.2019 zwischen 9:00 und 12:00 Uhr herzlich in das Staatsarchiv Eupen (Kaperberg 2-4 in 4700 Eupen) sowie in das Museum zwischen Venn und Schneifel (Schwarzer Weg 6 in 4780 St. Vith) eingeladen.          

Fachkundige Ansprechpartner stehen zu Ihrer Verfügung und beantworten alle weiteren Fragen. Sollten Sie an diesem Samstag verhindert sein, können Sie uns Ihre Dokumente auch gern zu einem anderen Zeitpunkt nach telefonischer Absprache zukommen lassen.

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