Belgisches Staatsarchiv

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Neutral-Moresnet. Eine territoriale Eigenheit in Belgien von 1816 bis 1919

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Am 04/06/2017Staatsarchiv in Lüttich - Rue du Chéra 79 - 4000 LüttichGebühr(en): Eintritt frei!Contact : archives.liege@arch.be - 04 252 03 93

Im Laufe der Geschichte hat Belgien Teile seines Grundgebiets abtreten müssen oder wurde um bestimmte Gebiete erweitert. So auch aufgrund des Versailler Vertrags, durch den das Gebiet von Neutral-Moresnet, une petite république, am 28. Juni 1919 seinen neutralen Status verlor und mit Inkrafttreten des Vertrags am 10. Januar 1920 offiziell an Belgien angegliedert wurde. Die Geschichte dieses kleinen Landes - eine Art Monaco oder Liechstenstein - ist von derjenigen der Gebiete Eupen, Malmedy und Sankt Vith zu unterscheiden, da diese erst durch das Gesetz vom 6. März 1925 an Belgien angegliedert wurden.
Neutral-Moresnet - später Kelmis (frz. La Calamine) genannt - hat bis zur Fusion der Gemeinden vom 1. Januar 1977, durch die das Gebiet Teil der Deutschsprachigen Gemeinschaft wurde, keine gemeinsame Geschichte per se mit den deutschsprachigen Gebieten.

In seinem Referat Neutral-Moresnet. Eine territoriale Eigenheit in Belgien von 1816 bis 1919 erläutert François Hick die Geschichte des kleinen Dorfs Moresnet, das durch den aus dem Wiener Kongress hervorgegangenen Grenzvertrag vom 9. Juni 1815 in drei Teile gespalten wurde.

Das Referat findet am Sonntag 4. Juni 2017 um 15h im Rahmen der Tage der offenen Tür beim Staatsarchiv in Lüttich statt und wird in französischer Sprache gegeben.

Eintritt frei.

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