Belgisches Staatsarchiv

Hüter unserer kollektiven Erinnerung

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Alle Neuigkeiten im Staatsarchiv in Eupen

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Stellenangebot

Stellenangebot: Das Staatsarchiv wirbt 1 Archivar/-in (m/w/x), Grad Oberassistent/-in, Inhaber/-in eines Doktorgrades, beim Staatsarchiv in Eupen (unbefristet) an. Senden Sie uns Ihren detaillierten Lebenslauf samt Motivationsschreiben vor dem 25. April 2017 zu.

„Collection day“ am 25. März im Staatsarchiv in Eupen

Sie haben alte Briefe, Dokumente, Tagebücher, Schulhefte, Schulbücher, alte Fotos und anderes rumliegen und niemand in der Familie interessiert sich dafür? Oder: Das Interesse ist da, aber Ihnen fehlt der Platz? Diese Quellen können für Historiker sehr wichtig sein. Deshalb organisieren das Zentrum für Regionalgeschichte und das Staatsarchiv Eupen in Zusammenarbeit mit ZVS einen „Collection day“, einen Sammeltag.

Leser des Monats

Vitus Sproten ist in Sankt Vith aufgewachsen, 23, ist deutschsprachiger Belgier, studierte an den Universitäten Trier und Lüttich und legte zu Beginn des Jahres seine Masterarbeit mit dem Titel „Ostbelgien hört Ostbelgien“ vor. Darin schildert er u.a. die Rolle des Belgischen Hörfunks (heute: Belgischer Rundfunk) während der  Autonomiebestrebungen der Deutschsprachigen Belgier seit den 1960er Jahren. Für diese Endarbeit besuchte er mehrmals die Staatsarchive in Eupen, Lüttich und Brüssel. Zudem arbeitet er als freiwilliger Mitarbeiter und Praktikant beim Staatsarchiv in Eupen. Zurzeit pendelt er zwischen Eupen, St. Vith und Luxemburg. Er arbeitet halbtags beim 2014 errichteten Zentrum für Regionalgeschichte in der Deutschsprachigen Gemeinschaft und hat gerade seine Dissertation an der Universität Luxemburg zum Thema Transnationale Mediengeschichte im Raum zwischen Maas und Rhein nach 1945 begonnen.

Ab dem 1. Januar 2017 treten neue, je nach Dienststelle unterschiedliche Öffnungszeiten für die Lesesäle des Staatsarchivs in Kraft. Diese Entscheidung ist durch Haushalts- und Personaleinsparungen und durch regionale und lokale Unterschiede bedingt.
Die Beschränkung der Öffnungszeiten führt allerdings keine Verringerung des Dienstes an der Öffentlichkeit mit sich. An den Tagen, an denen die Lesesäle geschlossen sind, bleibt das Staatsarchiv telefonisch oder per E-Mail erreichbar, sodass Sie weiterhin Nachforschungen durchführen und Fragen stellen können. Unsere Einrichtung erschließt, verwaltet und digitalisiert weiterhin das ihm anvertraute Archivgut, organisiert Veranstaltungen und speist die Datenbank der Suchmaschine http://search.arch.be, usw. Die Besucher, die durch die neuen Öffnungszeiten ihre Recherchen gegebenenfalls nicht mehr durchführen können, werden gebeten, sich an den Dienstleiter zu wenden.

Mitteilung an die besucher und partner des Staatsarchivs

Das Staatsarchiv ist sich seiner wichtigen Funktion als Zugangsstelle zu Informationen und Archivdokumenten bewusst. Seit vielen Jahren ist unsere Einrichtung bestrebt, ihren Nutzern Dienstleistungen von bester Qualität zu erbringen. In den kommenden Monaten wird das Staatsarchiv allerdings aufgrund von verringerten Haushalts- und Personalmitteln aber auch bedingt durch sich ändernde Bedürfnisse seitens unserer Nutzer notgedrungen seinen Dienst an der Öffentlichkeit anpassen müssen. Diese Neuausrichtung wird in den nächsten Wochen stattfinden. Verschiedene Optionen stehen zur Wahl; sicher ist jedoch, dass es Auswirkungen auf die Öffnungszeiten der Lesesäle geben wird. Wir werden Sie alsbald möglich über eventuelle Entscheidungen in dieser Hinsicht in Kenntnis setzen.

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