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Studientag am 26. März 2009 Drucken E-Mail
Am Donnerstag, den 26. März 2009 organisiert das Generalstaatsarchiv (GSA) einen Studientag zum Thema „Persönliche Akten der Fremdenpolizei“.
In den Jahren 1948 und 1965 hat die Staatssicherheit ca. 1 Million persönliche Akten von Ausländern an das Staatsarchiv übergeben, die zwischen 1835 und 1912 von der Staatssicherheit angelegt wurden. Diese bereits beeindruckende Anzahl hat sich im Laufe des zweiten Semesters 2008 noch einmal erhöht, als eine dritte Übergabe, diesmal von Akten aus der Periode 1913-1943, stattgefunden hat. Über 2 Millionen Akten werden nun im Generalstaatsarchiv bewahrt und rund 4 Millionen Akten, mit einer Gesamtlänge von über 20 streckenden Kilometern, befinden sich noch in den Räumlichkeiten des Ausländeramts.
Anlässlich dieses Studientags werden zwei Fragen erörtert. Vormittags werden Beiträge zur Wichtigkeit dieser Akten als Erinnerungszeugnis (Deportation der jüdischen Bevölkerung, der Zigeuner, usw.) und zu ihrem fundamentalen Wert im Rahmen der wissenschaftlichen Forschung stricto sensu (Geschichte der Migrationen und der Migranten) sowie der genealogischen Nachforschung präsentiert.
Nachmittags wird unsere Aufmerksamkeit gespannt auf ein schwieriges Thema gerichtet sein, mit einer zentralen Frage: „Sollen diese persönlichen Akten der Fremdenpolizei aus der Zeit nach 1950 in ihrer Gesamtheit zerstört, bewertet oder bewahrt werden?“.
Anlässlich dieses Studientages wird zudem die Ausstellung „Grenzfälle: Die Ausländerverwaltung in Belgien (1832-1952)“ eröffnet.

> Hier finden Sie das vollständige Programm (FR - NL)

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Kostenlose aber obligatorische Einschreibung zum Studientag via Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können
Letzte Aktualisierung ( Monday, 30 March 2009 )
 
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