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Quoi de neuf ? Des recherches dans les dossiers des justices de paix et des Amtsgerichte du Reich allemand à Eupen et à Malmédy devraient clarifier la position juridique des enfants de guerre des Cantons de l’Est. En savoir plus... Bibliographie concernant l’histoire de la Communauté germanophone de Belgique L’histoire des habitants de la Communauté germanophone de Belgique est une histoire mouvementée, souvent éprouvante. Jusqu’au milieu du XXe siècle, cette région, qui s’égrène le long de la frontière belgo-néerlando-germano-luxembourgeoise, a été ballottée de gauche à droite sur l’échiquier politique mondial. Pendant la seconde moitié de ce siècle, son destin fut plus paisible, mais les efforts qu’elle déploya pour obtenir la reconnaissance de son identité culturelle et son autonomie furent tout aussi émouvants et laborieux. Dès lors, il n’est pas étonnant que beaucoup d’historiens et d’auteurs se soient penchés sur l’histoire ancienne et récente de la Communauté germanophone et aient analysé en détail certains de ses aspects dans des dissertations et des publications. La bibliographie de Werner MIESSEN donne un aperçu complet des publications parues depuis 1945 sur le thème de la « Communauté germanophone de Belgique » et constitue, à ce titre, une base importante pour tous ceux qui s’intéressent à l’histoire de la Communauté germanophone. Cette bibliographie qui à été publiée dans la série “Quellen und Forschungen zur Geschichte der Deutschsprachigen Belgier" est maintenant consultable en ligne : Tome 1, vol. 1, La Communauté germanophone de la Belgique. Bibliographie 1945-2002: A1 à A13.
Das Staatsarchiv in Eupen verwaltet das Archivgut von öffentlichen und privaten Einrichtungen, die ihren Sitz im heutigen Gerichtsbezirk Eupen (dessen Territorium mit dem der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens identisch ist) hatten beziehungsweise noch haben. Wichtige Archivbildner waren vor 1796 vor allem die Schöffengerichte, Gemeinden, Notare und Pfarreien. Seit dem 19. Jahrhundert sind besonders die Gerichte, staatlichen Verwaltungen, Gemeinden, Sozialhilfezentren und Kirchenfabriken sowie, seit 1984, die Regierung und das Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft als Archivbildner hervorgetreten. Zu deren Archivgut kommen noch die Akten von über 100 privatrechtlichen Vereinigungen und Privatpersonen sowie eine Sammlung von Karten und Plänen. Die im Staatsarchiv in Eupen aufbewahrten Beständen reichen bis in das 14. Jh. zurück. Die Kirchenbücher und Zivilstandsregister betr. die Kirchen- und Zivilgemeinden im Gerichtsbezirk Eupen können nur über Mikrofilm oder Sicherheitskopien eingesehen werden. Das Staatsarchiv in Eupen bewahrt auch das Historische Archivgut (16.-Mitte 20. Jh.) und die Zeitungssammlung (1827-heute) der Stadt Eupen auf. Die Historische Bibliothek im Staatsarchiv in Eupen zählt ca. 30.000 Bände unterschiedlicher Provenienz zur Regionalgeschichte, zu archivwissenschaftlichen, allgemein- und kirchengeschichtlichen Themen, zahlreiche Inventare, Quelleneditionen sowie eine umfangreiche Sammlung von Gesetzestexten vom 17. bis zum 20. Jh.
Leiterin: Els Herrebout
Mit den öffentlichen Verkehrsmittel: Das Staatsarchiv in Eupen liegt zu Fuß ungefähr 5 Minuten vom Bahnhof Eupen entfernt. Der Zugverkehr verläuft im Stundentakt (erste Abfahrt um 6Uhr10, letzte um 22Uhr10, erste Ankunft um 7Uhr47, letzte um 21Uhr47) Die nächstliegende Busstation befindet sich am oberen Ende der Gospertstraße, Ecke Werthplatz, rund 300 m vom Staatsarchiv entfernt. Mit dem PKW:
Mit den öffentlichen Verkehrsmittel: Das Staatsarchiv in Eupen liegt zu Fuß ungefähr 5 Minuten vom Bahnhof Eupen entfernt. Der Zugverkehr verläuft im Stundentakt (erste Abfahrt um 6Uhr10, letzte um 22Uhr10, erste Ankunft um 7Uhr47, letzte um 21Uhr47) Die nächstliegende Busstation befindet sich am oberen Ende der Gospertstraße, Ecke Werthplatz, rund 300 m vom Staatsarchiv entfernt. Auf dem unterhalb des Staatsarchivs gelegenen Werthplatz ist Parken nur mit Parkschein möglich. Freitagsmorgens ist der Platz durch den Wochenmarkt belegt.
Bereits kurze Zeit nach der Einsetzung des Rates der deutschen Kulturgemeinschaft (RdK) am 23. Oktober 1973 wurde in dieser Versammlung der Wunsch nach der Einrichtung eines Zentralarchivs laut, das im Gebiet deutscher Sprache angesiedelt werden und die dieses Gebiet betreffenden Archivalien aufnehmen sollte. Erst nach der Einsetzung der ersten Exekutive und des Rates der Deutschsprachigen Gemeinschaft (RDG) am 30. Januar 1984 sowie der Schaffung eines deutschsprachigen Gerichtsbezirks Eupen am 23. September 1985 geriet die Archivfrage erneut in Bewegung. Bei einer Unterredung des Minister-Präsidenten der Exekutive der Deutschsprachigen Gemeinschaft, Joseph Maraite, mit Louis Tobback, dem für das Archivwesen zuständigen Minister in der im Frühjahr 1988 neu gebildeten Nationalregierung, fiel am 5. August 1988, hauptsächlich aus praktischen Gründen, die Entscheidung zugunsten der Stadt Eupen. Im September des gleichen Jahres beauftragte Minister Tobback den seit 1987 amtierenden neuen Generalarchivar Dr. Ernest Persoons, „alle notwendigen Maßnahmen zur Errichtung eines Staatsarchivs der Deutschsprachigen Gemeinschaft zu ergreifen“. Am 28. November 1988 unterzeichnete Minister Tobback schließlich den Erlass über die Eröffnung einer Niederlassung des Staatsarchivs in Eupen. Das neue Archiv wurde unmittelbar dem Generalarchivar unterstellt. Aufgrund einer entsprechenden Verfügung von Generalarchivar Dr. Persoons nahm das Staatsarchiv (in) Eupen am 1. März 1989 in zwei von der Stadt Eupen zur Verfügung gestellten Räumen – einem Bürozimmer sowie einem 75 m² großen Magazin – seine Arbeit auf. Diese Räume lagen in einem prächtigen, zwischen 1724 und 1728 erbauten Tuchmacheranwesen, dessen Mieter seit 1921 die bischöfliche Schule „Collège Patronné“ war. Da die Renovierung der Archivräume und ihre Ausstattung mit Büromöbeln und Regalen mehr Zeit in Anspruch genommen hatten als ursprünglich vorgesehen, konnte die Überführung der den Gerichtsbezirk Eupen betreffenden Archivalien vom Staatsarchiv in Lüttich nach Eupen erst am 5. und 6. April 1989 durchgeführt werden. Eine weitere wichtige Etappe in der Entstehungsgeschichte der Niederlassung des Staatsarchivs in Eupen bildete zweifelsohne das am 28. November 1989 – also auf den Tag genau ein Jahr nach der Errichtung des Archivs – in Eupen unterzeichnete Abkommen zwischen Minister Tobback, dem Minister-Präsidenten der Deutschsprachigen Gemeinschaft, Joseph Maraite, sowie Bürgermeister Alfred Evers und Stadtsekretär René Quodbach als Vertreter der Stadt Eupen. Dieses Abkommen definierte die Aufgaben des Staatsarchivs in Eupen und seine Arbeitsweise für eine zeitlich nicht näher begrenzte Übergangszeit. Während die Stadt Eupen ihre Verpflichtung bekräftigte, für die Niederlassung des Staatsarchivs im städtischen Anwesen Kaperberg 2-4 Räumlichkeiten zu reservieren, erklärte die Deutschsprachige Gemeinschaft ihre Bereitschaft, „in Erwartung der Rekrutierung deutschsprachigen Personals durch die Archivverwaltung“, einen Doktor oder Lizentiaten in moderner Geschichte, ein „administratives“ und ein „technisches“ Personalmitglied für das Staatsarchiv in Eupen abzustellen. |
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| Dernière mise à jour : ( 21-09-2011 ) | |||||||