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Staatsarchiv in Eupen Drucken E-Mail

Kontakt Kaperberg, 2-4
4700 EUPEN
> Wie sind wir zu erreichen?

Tel: +32 (0)87 55 43 77
Fax: +32 (0)87 55 87 77
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Eupen
Öffnungszeiten Dienstags bis freitags: von 8:30 bis 16:30 Uhr.
Jeden 1. Samstag des Monats: von 9:00 bis 12:30 Uhr und von 13:00 bis 16:00 Uhr (Die Einsicht in Originaldokumente an Samstagen ist ausschließlich auf Reservierung möglich, die spätestens bis 13:00 Uhr am vorangehenden Freitag angenommen wird).
Im Juli und August: geschlossen zwischen 12:00 und 13:00 Uhr sowie an allen Samstagen (ganztags).

Montags und Feiertage geschlossen.
Geschlossen wegen Bestandsprüfung vom 5. bis 9. September 2011.
> Hier finden Sie die vollsTändige Liste der Schließtage für das Jahr 2011 .

Was gibt's Neues?

ImageVortrag Gerlinda Swillen: Kriegskinder in Belgien
Am 27. Januar 2012, um 19 Uhr, wird Frau Gerlinda Swillen im Staatsarchiv in Eupen referieren über ihr Projekt „Kriegskinder“.
Freier Eintritt!

ImageNachforschungen über ostbelgische Kriegskinder

Nachforschungen in den Akten der Friedensgerichte und der Reichsdeutschen Amtsgerichte von Eupen und Malmedy soll Licht auf die rechtliche Situation der Kriegskinder in Ostbelgien. Mehr lesen...

ImageBibliografie zur Geschichte der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens
Die Menschen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens können auf eine ereignisreiche und schicksalsvolle Vergangenheit zurückblicken. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts wurde das Gebiet entlang der niederländisch-deutsch-belgisch-luxemburgischen Grenze auf dem weltpolitischen Schachbrett mehrfach hin und her geschoben. In der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts geriet es zwar in ruhigeres Fahrwasser, doch die Bestrebungen zur Erlangung einer kulturellen Anerkennung und Autonomie waren nicht minder bewegend und mühevoll.

Demzufolge liegt es auf der Hand, dass viele Historiker und Autoren sich mit der älteren und jüngeren Geschichte der Deutschsprachigen Gemeinschaft auseinander gesetzt und bestimmte Teilaspekte in Abhandlungen und Publikationen näher beleuchtet haben.

Die vorliegende Online-Bibliografie von Herrn Werner MIESSEN bietet eine umfassende Übersicht der seit 1945 zum Thema „Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens“ erschienenen Publikationen und bildet somit eine wichtige Grundlage für all jene, die sich mit der Geschichte der Deutschsprachigen Gemeinschaft befassen.

Diese Bibliografie, die in der Reihe "Quellen und Forschungen zur Geschichte der Deutschsprachigen Belgier" veröffentlicht wurde, ist jetzt online verfügbar:

Band 1, Teil 1, Die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens. Bibliografie 1945-2002: A1 bis A13.

Band 1, Teil 2, Die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens. Bibliografie 1945-2002: A 14 bis D 14, Verfasserverzeichnis und Inhaltsverzeichnis.

Band 2: Die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens. Bibliografie 2003-2008 mit Nachträgen 1945-2002.


Was bewahren wir auf?

Das Staatsarchiv in Eupen verwaltet das Archivgut von öffentlichen und privaten Einrichtungen, die ihren Sitz im heutigen Gerichtsbezirk Eupen (dessen Territorium mit dem der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens identisch ist) hatten beziehungsweise noch haben.

Wichtige Archivbildner waren vor 1796 vor allem die Schöffengerichte, Gemeinden, Notare und Pfarreien. Seit dem 19. Jahrhundert sind besonders die Gerichte, staatlichen Verwaltungen, Gemeinden, Sozialhilfezentren und Kirchenfabriken sowie, seit 1984, die Regierung und das Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft als Archivbildner hervorgetreten. Zu deren Archivgut kommen noch die Akten von über 100 privatrechtlichen Vereinigungen und Privatpersonen sowie eine Sammlung von Karten und Plänen.

Die im Staatsarchiv in Eupen aufbewahrten Beständen reichen bis in das 14. Jh. zurück. Die Kirchenbücher und Zivilstandsregister betr. die Kirchen- und Zivilgemeinden im Gerichtsbezirk Eupen können nur über Mikrofilm oder Sicherheitskopien eingesehen werden. Das Staatsarchiv in Eupen bewahrt auch das Historische Archivgut (16.-Mitte 20. Jh.) und die Zeitungssammlung (1827-heute) der Stadt Eupen auf. Die Historische Bibliothek im Staatsarchiv in Eupen zählt ca. 30.000 Bände unterschiedlicher Provenienz zur Regionalgeschichte, zu archivwissenschaftlichen, allgemein- und kirchengeschichtlichen Themen, zahlreiche Inventare, Quelleneditionen sowie eine umfangreiche Sammlung von Gesetzestexten vom 17. bis zum 20. Jh.


Wer ist wer?

Leiterin: Els Herrebout
Archivar (Forschungsprojekt): Jochen Lentz
Empfang, Lesesaal, Verwaltung des Dienstes: Monique Beuken, Birgit Holländer, Alexa Pauls, Yvonne Souren
Unterhalt: Germana Diaz


Wie sind wir zu erreichen?

Mit den öffentlichen Verkehrsmittel: Das Staatsarchiv in Eupen liegt zu Fuß ungefähr 5 Minuten vom Bahnhof Eupen entfernt. Der Zugverkehr verläuft im Stundentakt (erste Abfahrt um 6Uhr10, letzte um 22Uhr10, erste Ankunft um 7Uhr47, letzte um 21Uhr47) Die nächstliegende Busstation befindet sich am oberen Ende der Gospert­straße, Ecke Werthplatz, rund 300 m vom Staatsarchiv entfernt.

Mit dem PKW:

  1. von der Autobahn E40 kommend über die Herbesthaler-, Vervierser-, Aachener- und Hookstraße;
  2. aus Richtung Aachen kommend über die Landstraße N 68 bis Kettenis, dann weiter über die Aachener- und Hook­straße;
  3. vom Hohen Venn kommend über die Malmedyerstraße, die Franken­delle und den Kaperberg. Die Zufahrtswege zum Staatsarchiv sind ab den Ortseingängen ausgeschil­dert. Auf dem unterhalb des Staatsarchivs gelegenen Werthplatz ist Parken nur mit Parkschein möglich. Freitags­morgens ist der Platz durch den Wochenmarkt belegt.

Mit den öffentlichen Verkehrsmittel: Das Staatsarchiv in Eupen liegt zu Fuß ungefähr 5 Minuten vom Bahnhof Eupen entfernt. Der Zugverkehr verläuft im Stundentakt (erste Abfahrt um 6Uhr10, letzte um 22Uhr10, erste Ankunft um 7Uhr47, letzte um 21Uhr47) Die nächstliegende Busstation befindet sich am oberen Ende der Gospert­straße, Ecke Werthplatz, rund 300 m vom Staatsarchiv entfernt.

Auf dem unterhalb des Staatsarchivs gelegenen Werthplatz ist Parken nur mit Parkschein möglich. Freitags­morgens ist der Platz durch den Wochenmarkt belegt.


Die Geschichte des Staatarchivs in Eupen

Bereits kurze Zeit nach der Einsetzung des Rates der deutschen Kulturgemeinschaft (RdK) am 23. Oktober 1973 wurde in dieser Versammlung der Wunsch nach der Einrichtung eines Zentralarchivs laut, das im Gebiet deutscher Sprache angesiedelt werden und die dieses Gebiet betreffenden Archivalien aufnehmen sollte. Erst nach der Einsetzung der ersten Exekutive und des Rates der Deutschsprachigen Gemeinschaft (RDG) am 30. Januar 1984 sowie der Schaffung eines deutschsprachigen Gerichtsbezirks Eupen am 23. September 1985 geriet die Archivfrage erneut in Bewegung. Bei einer Unterredung des Minister-Präsidenten der Exekutive der Deutschsprachigen Gemeinschaft, Joseph Maraite, mit Louis Tobback, dem für das Archivwesen zuständigen Minister in der im Frühjahr 1988 neu gebildeten Nationalregierung, fiel am 5. August 1988, hauptsächlich aus praktischen Gründen, die Entscheidung zugunsten der Stadt Eupen. Im September des gleichen Jahres beauftragte Minister Tobback den seit 1987 amtierenden neuen Generalarchivar Dr. Ernest Persoons, „alle notwendigen Maßnahmen zur Errichtung eines Staatsarchivs der Deutschsprachigen Gemeinschaft zu ergreifen“. Am 28. November 1988 unterzeichnete Minister Tobback schließlich den Erlass über die Eröffnung einer Niederlassung des Staatsarchivs in Eupen. Das neue Archiv wurde unmittelbar dem Generalarchivar unterstellt. Aufgrund einer entsprechenden Verfügung von Generalarchivar Dr. Persoons nahm das Staatsarchiv (in) Eupen am 1. März 1989 in zwei von der Stadt Eupen zur Verfügung gestellten Räumen – einem Bürozimmer sowie einem 75 m² großen Magazin – seine Arbeit auf. Diese Räume lagen in einem prächtigen, zwischen 1724 und 1728 erbauten Tuchmacheranwesen, dessen Mieter seit 1921 die bischöfliche Schule „Collège Patronné“ war. Da die Renovierung der Archivräume und ihre Ausstattung mit Büromöbeln und Regalen mehr Zeit in Anspruch genommen hatten als ursprünglich vorgesehen, konnte die Überführung der den Gerichtsbezirk Eupen betreffenden Archivalien vom Staatsarchiv in Lüttich nach Eupen erst am 5. und 6. April 1989 durchgeführt werden. Eine weitere wichtige Etappe in der Entstehungsgeschichte der Niederlassung des Staatsarchivs in Eupen bildete zweifelsohne das am 28. November 1989 – also auf den Tag genau ein Jahr nach der Errichtung des Archivs – in Eupen unterzeichnete Abkommen zwischen Minister Tobback, dem Minister-Präsidenten der Deutschsprachigen Gemeinschaft, Joseph Maraite, sowie Bürgermeister Alfred Evers und Stadtsekretär René Quodbach als Vertreter der Stadt Eupen. Dieses Abkommen definierte die Aufgaben des Staatsarchivs in Eupen und seine Arbeitsweise für eine zeitlich nicht näher begrenzte Übergangszeit. Während die Stadt Eupen ihre Verpflichtung bekräftigte, für die Niederlassung des Staatsarchivs im städtischen Anwesen Kaperberg 2-4 Räumlichkeiten zu reservieren, erklärte die Deutschsprachige Gemeinschaft ihre Bereitschaft, „in Erwartung der Rekrutierung deutschsprachigen Personals durch die Archivverwaltung“, einen Doktor oder Lizentiaten in moderner Geschichte, ein „administratives“ und ein „technisches“ Personalmitglied für das Staatsarchiv in Eupen abzustellen.

Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 21 September 2011 )
 
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